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Mission Zukunft - Radtour als politische Bildung

14.08.2020 CJD Dortmund « zur Übersicht

Eine Radtour der besonderen Art startete am 29. Juni in Rostock. Am 12. August war Dortmund ein Etappenziel von drei Abiturienten des CJD Christophorus Gymnasiums aus Rostock. Ein Ziel, auf das sich die drei Fußballbegeisterten Jungs besonders freuen, denn nach einem offiziellen Treffen mit Bürgermeister Manfred Sauer erkundeten sie das Fußballmuseum.

Die jungen Männer fahren derzeit unter dem Motto „Eine Welt für Alle“ zwei Monate einmal quer durch Deutschland. Dabei besuchen sie 24 Einrichtungen, vor allem CJD Kitas (Kindertageseinrichtungen) und auch einige Bildungspartner des CJD. Die Radfahrer wollen mit Kindern und Jugendlichen in den Austausch gehen und deren Zukunftswünsche erfragen. Bis Ende August bewältigen sie auf 47 Etappen eine Strecke von rund 3.500 Kilometern mit fast 10.000 Höhenmetern. Am 27. August werden sie nach ihrer Rundtour wieder in Rostock ankommen.

Eigentlich wollten Maxim, Julian und Niclas nach ihrem Schulabschluss „einfach nur“ eine Radtour durch ganz Deutschland machen. Seitdem sie jedoch im November 2019 an der CJD Jugendkonferenz teilgenommen haben, sieht die Radtour anders aus. Die Jugendkonferenz ist ein Projekt der Politischen Bildung innerhalb des CJD. Bei der Jugendkonferenz trafen sich 300 Teilnehmende aus ganz Deutschland mit dem Ziel, konkrete Zukunftskonzepte zu erarbeiten.

Unter dem Motto „Eine Welt für Alle" entwickelten sie zahlreiche Ideen, die die jungen Menschen aktiv umsetzen. Den Teilnehmenden ist klar, dass Zukunft nur gestaltet werden kann, wenn sie auch die ihnen nachfolgende Generation berücksichtigen. Deshalb waren pilotmäßig einige der insgesamt 67 CJD Kitas miteingebunden. Nicht nur in den CD-Berufsbildungswerken und Schulen sondern auch in den KiTas gehört politische Bildung ganz selbstverständlich zur Bildung dazu.

Maxim, Julian und Niclas holen mit ihrer Tour nun noch mehr Kinder und Jugendliche ins Boot. Dafür haben die Teilnehmenden der Jugendkonferenz zusammen mit einer Elementarpädagogin einen Fragebogen entwickelt zu Wünschen und Ideen der Jüngsten und Jugendlichen für ihre Zukunft, aber auch zu ihren eventuellen Sorgen. Die gesammelten Ideen und Eindrücke fließen in die Ergebnisse der Arbeitsgruppe von Maxim, Julian und Niclas ein. Diese wollen die jungen Menschen dann dem Bundespräsidenten vorstellen.

 

Politische Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

„Wir wollen die Stimme der Kinder und Jugendlichen im CJD sichtbar machen. Junge Menschen sollen daran beteiligt werden, positive Zukunfts­bilder für eine bessere Gesellschaft zu entwickeln“, erklärt Maxim. Niclas ergänzt: „Die aktuelle Situation mit Corona zeigt, welchen geringen gesellschaftlichen Stellenwert Bildung hat. Wir wollen mit unserer Radtour zwei wesentlichen gesellschaftlichen Themenfeldern eine stärkere Lobby verschaffen: der Bildung und dem Umweltschutz.“

Weitere Informationen zur Tour und der genaue Tourenverlauf finden sich auf dem Blog https://cjdeineweltfueralle.de/.